Nasennachkorrektur

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Nasennachkorrektur 

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Wir in der Nasenklinik Köln sind langjährig, erfahren und superspezialisiert auf Nasenkorrektur und Nasennachkorrektur der gesamten Nase, besonders aber im Nasenspitzenbereich.

Auch bei NasennachNasenkorrektur NRW, Schwerpunkt Nasenkorrektur, Nasenkorrekturen Köln, Prof. Lenz Nasenkorrekturen, NasenKlinik Köln Schwerpunkt Nasennachkorrektur, Spezialist für Nasennachkorrektur, Nasen 2.OP, Prof. Lenz Spezialist Nasenkorrekturen, Nasen zweit OP, Nasenklinik Köln Nasenkorrekturenkorrektur, ganz gleich welcher Art, verwenden wir den endonasalen Zugang, das heißt die geschlossene Septorhinoplastik. Grundsätzlich besteht das operative Vorgehen darin, zunächst das bestehende Narbengewebe zu entfernen und zusätzlich kleinere Eingriffe am Nasenskelett vorzunehmen. Bei besonders schwierigen  Nasenspitzennachkorrekturen sind Transplantate erforderlich, wobei überwiegend Ohrknorpel verwendet wird.  

Zeitraum:
Nachkorrekturen der Nase sollten frühestens nach einem halben Jahr, besser jedoch erst nach einem Jahr nach der jeweiligen letzten Nasenoperation erfolgen, da das operierte Gewebe nach dieser Zeit erst zur Ruhe gekommen ist. Ausnahme: die Frührevision, die 1-4 Wochen nach der Nasenkorrektur erfolgt. Dabei haben sich die beweglichen Teile der Nase verschoben. Diese werden dann in die gewünschte Position gebracht vom endonasal her unter Verwendung der geschlossenen Rhinoplastik.

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Frührevision nach Septorhinoplastik

Definition: Darunter verstehen wir eine Nachkorrektur innerhalb der ersten 4-6 Wochen nach einer Nasenoperation (Septorhinoplastik).

  1. Noch zu breite Nase: Unmittelbar nach Gipsabnahme am 6. Tag nach Op ist die Nase noch zu breit.
    Therapie: medialisieren, d.h die noch beweglichen knöchernen Seitenwände der Nase durch leichten Druck von außen zur Mitte hin verlagern. Dies kann ohne Betäubung oder in Analgosedierung bzw. Kurznarkose (ITN) durchgeführt werden. Diese Verlagerung der knöchelnen Seitenwände kann je nach Erfordernis nur einseitig oder aber beiderseits durchgeführt werden.

  1. Zu schmale Nase: Nach Gipsabnahme am 6. Tag nach Op ist die Nase zu schmal geraten, d.h. die knöchelnden Seitenwände der Nase sind zu stark zur Mittel der Nase hin verlagert worden durch die Knochenschnitte (laterale u. transversale Osteotomien).
    Therapie: Lateralisieren, d.h. Durch Druck von innen können die noch beweglichen Seitenwände der Nase nach außen verlagert werden, je nach Erfordernis einseitig oder beidseitig. Dies kann in örtlicher Betäubung, in Analgosedierung oder Vollnarkose durchgeführt werden.

  1. Starke Schwellung hinter der Nasenspitze. Nach Gipsabnahme am 6. Tag nach Op zeigt die Nase eine außergewöhnliche starke buckelartige Schwellung.
    Therapie: Supratippflasterung, d.h. Nach Schmalhaltepflaster der Nasenspitze wird ein 3 mm breites Pflaster unmittelbar hinter der Nasenspitze fest nach unten gedrückt, d.h. zum Gesicht hin, damit kein Totraum hinter der Nasenspitze entsteht, in den ungehemmt Bindegewebe einwächst. Letzteres ist unbedingt zu verhindern. Es erfolgen wöchentliche Kontrollen mit Neupflasterung im Supratipbereich. Sollte nach vier Wochen trotz Supratippflasterung, noch eine erhebliche Schwelllung entstehen, so wird zur Vermeidung eines Pollybeaks Cortison (Volona A) supcurtan eingespritzt. Dieses Vorgehen gilt auch für die Schwellungszustände im Stirnnasenwinkelbereich.

  1. Blutergüsse der Nasenscheidewand (Septumhämatome): Diese sollten unmittelbaren nach Feststellung sofort ausgeräumt werden, da anderenfalls derartige Hämatome sich infizieren und den Knorpel der Nasescheidewand einschmelzen können, wodurch im Nasenrückenbereich ein Sattelbildung entstehen kann.

  1. Loch in der Nasescheidewand (Septumperforation): Wird nach Ziehen der Salbenstreifen oder nach Entfernung der Siklikonschienen beiderseits des Septums oder im weiterem Verlauf der Heilung ein Loch in der Nasenscheidewand festgestellt werden, so sollte dies unverzüglich verschlossen werden, um spätere Krustenbildungen und Blutungen in der Nase zu vermeiden.

  2. Offenes Dach im Nasenrücken (Open Roof): Sollte sich im Nasenrückenbereich während der ersten Wochen nach Op, besonders nach Abklingen der Schwellung, eine Spaltbildung sich zeigen, so ist diese Spaltbildung innerhalb der ersten 4-6 Wochen im Zuge der Frührevision zu verschließen, da anderenfalls Kopfschmerzen und / oder unschöne Dellen im Nasenrücken sich bilden können.

     

Narbengewebe:
Das durch die Voroperation entstandene Narbengewebe, welches zwischen dem Nasenskelett (Knochen und Knorpel) und der bedeckenden Haut entstanden ist, sollte je nach Lokalisation und Befund partiell oder ganz entfernt werden. Danach ist das voroperierte Nasengerüst neu zu modellieren, wobei unbedingt das sich neu zu bildende Narbengewebe mit in den Heilungsprozess und in die Profilgestaltung einzubeziehen ist. Alternativ besteht die Möglichkeit, das überschüssige Narbengewebe durch Kortisoneinspritzungen zum Schrumpfen zu bringen.

Schwellungen:
Aufgrund der Voroperation müssen sich die Lymphabflusswege der Nase neu bilden, weswegen mit stärkeren und längeren Schwellungen zu rechnen ist als bei der Erstoperation. Diese Schwellungen können reduziert werden durch abschwellende Medikamente, Lymphdrainage der Nase und des Gesichtes und Kortisoneinspritzungen in den Weichteilmantel der Nase. Sollten diese Maßnahmen, nicht ausreichend sein, so ist eine Revisionsoperation angezeigt, unter Verwendung des endonasalenzugangs.
 
Papageienschnabelnase (polybeak nose):
Dabei handelt es sich um überrschüssige Wucherung von Narbengewebe unmittelbar hinter der Nasenspitze wobei ein unschönes schnabelförmiges Aussehen resultiert. Operativ wird dieses Narbengewebe entfernt und zusätzliche eine Abtragung von Knorpel im Nasenrückenbereich vorgenommen. Alternativ können Kortisoneinspritzungen in den Supratipbereich erfolgen, wodurch eine Schrumpfung des Bindegewebes oder aber noch bestehende Restschwellungen vermindert werden können. 

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Abgesunkene Nasenspitze:
Die Nasenspitze benötigt  noch eine kleine Stütze,um die Spitze anzuheben. Vom Mundvorhof wird deswegen ein kleiner, schmaler Knorpelstreifen, entnommen aus der Nasenscheidewand, in den Nasensteg eingeführt, wodurch die Spitze angehoben und abgestützt wird, damit ein Absinken der Nasenspitze vermieden wird. Als Abstützmaterial eignet sich eigener Knorpel aus der Nasenscheidewand oder aus der Ohrmuschel.

Unebenheiten und Resthöcker des Nasenrückens:
Wurde zu wenig Knochen bzw. Knorpel im Nasenrückenbereich bei der Profilgestaltung abgetragen, so wird nachresiziert. Sind Unebenheiten im Nasenrückenbereich noch vorhanden, so können diese unter Verwendung einer feinen Diamantraspel geglättet werden. Endonasales Vorgehen in Form der geschlossenen Rhinoplastik ist empfehlenswert.
 
Sattelbildung des Nasenrückens:
Wurde durch die Voroperation zu viel Knorpel bzw. Knochen im Nasenrückenbereich abgetragen oder aber sind beispielsweise durch Infektionen Einsattelungen im Nasenrückenbereich entstanden, so werden diese Defekte durch Eigenmaterial ( Ohrmuschel- oder Nasenscheidewandknorpel) ausgeglichen. Dabei ist entscheidend , ob der Nasenklappenwinkel sich deformiert hat, d.h im Sinne einer erheblichen Vergrößerung und ob die Nasenscheidewand in Ihrer Stabilität  noch ausreichend ist. Ist dies nicht der Fall, so ist der vordere Anteil der Nasenscheidewand durch Eigenmaterial, beispielsweise Ohr- oder Rippenknorpel oder aber auch durch Knochen aus den hinteren Abschnitten des Septums aufzubauen, damit der Nasenklappenwinkel von 11° wiederhergestellt wird.Zur Wiederherstellung einer ausreichenden Nasenatmung und einer ästhetischen Form. Bleibt dann noch ein Defekt im Nasenrückenbereich zurück, so wird dieser Defekt durch ein weiteres Transplantat ausgeglichen ( Septum- oder Ohrknorpel). Ein sicheres Einfügen des Transplantates in den Nasenrücken erfolgt durch eine sogenannte Führungsnaht, womit das Transplantat genau in den Defekt positioniert und gehalten wird. Neben der genauen Positionierung ist die Kantenglättung des Transplantates unbedingt erforderlich, um später keine Stufenbildung sichtbar werden zu lassen.

Dellenbildung seitlich des Nasenrückens:
Diese können durch Eigenmaterial wie Knorpel aus der Nasenscheidewand oder der Ohrmuschel bzw. durch Knorpelhaut oder Knochenhaut ausgeglichen werden, indem derartige Gewebe nach Ihrer Entnahme in die Vertiefung exakt eingepasst und transplantiert werden, ggf. mit Führungsnähten. Eine Abminderung der Dellen kann aber auch dadurch erzielt werden, indem die Ränder der Dellen sorgfältig mittels einer feinen Diamantraspel geglättet werden. Endonasales Vorgehen in Form der geschlossenen Rhinoplastik ist empfehlenswert.

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Zu lange Nase:
Ist die Nase noch zu lang, so kann ohne weiteres nachgekürzt werden durch Kürzung hinter dem Nasensteg, an der Vorderkante der Nasenscheidewand und an den Seitenknorpel der Nase. Dabei bleibt das knöcherne Nasengerüst unberührt und unangetastet. Bei der Kürzung ist die 1/3 Regelung mit zu berücksichtigen. Ist die Nase dagegen zu kurz, so ist der Eingriff einer möglichen Nasenverlängerung wesentlich aufwändiger als der Eingriff einer Verkürzung der Nase.

Zu kurze Nase:
Eine Verlängerung der Nase wird erzielt durch Entnahme eines Hautknorpelhauttransplantates von der Ohrmuschel, welches zwischen Vorderkante der Nasenscheidewand und Nasensteg eingebracht wird. Der Defekt an der Ohrmuschel wird durch entsprechende Hautlappenplastik gedeckt. Auch andere Methoden können hier zur Anwendung kommen.Endonasales Vorgehen in Form der geschlossenen Rhinoplastik ist empfehlenswert.

Zu breite Nase:
Wir unterscheiden eine Breite der Nase im Nasenrückenbereich und an ihrer Basis zum Gesicht hin. Ist die Nase an ihrer Basis zum Gesicht hin noch zu breit, so kann durch erneute Knochenschnitte die Nase mobilisiert und damit verschmälert werden. Ist die Nase im Nasenrückenbereich noch zu breit, so werden streifenförmige, knorpelige und kleine knöcherne Anteile bds. des Septums entfernt und die Nase dadurch verschmälert.

Schiefnase:
Liegt noch eine Schiefnase vor, so ist zunächst ein Schiefstand der Nasenscheidewand im Naseninneren der Nase auszuschließen. Bei noch verbogener Nasenscheidewand ist es erforderlich, dass unbedingt die Spannung aus der Nasenscheidewand herausgenommen wird bzw. die Nasenscheidewand begradigt wird. Bei den Knochenschnitten ist auf der Breitseite der Nase, d.h. auf der Gegenseite des Schiefstandes der Nase ein weiterer Knochenschnitt unmittelbar über dem tiefen Knochenschnitt durchzuführen, um ein kleines zusätzliches Knochenareal aus dem Nasenknochen zu resizieren, damit die Nase Platz hat, um in die Mittellinie verlagert zu werden. Ohne eine Geradestellung der Nasenscheidewand ist eine Geradestellung der Nasenpyramide nicht zu erzielen und umgekehrt.

Zu schmaler Nasenrücken:
Ist der Nasenrücken zu schmal und zu scharfkantig, so kommen zwei Methoden in Frage: Der Nasenrücken wird nach Abheben des Weichteilmantels unter Verwendung des endonasalen Zugangs freigelegt und mit einer Diamantraspel beschliffen. Dadurch wird das Nasenprofil etwas tiefer gelegt, wobei der Nasenrücken breiter erscheint. Eine weitere Methode besteht darin, dass der Nasenrücken geglättet wird und anschließend ein Ohrknorpeltransplantat zur Erhöhung und Verbreiterung des Nasenrücken aufgelegt wird. Dieses Ohrmuscheltransplantat (Cymba) hat eine entsprechende Wölbung, die sich gut dem Nasenrücken anpasst. Auch hierbei sollte endonasales Vorgehen erfolgen. Ist bei der Anwendung beider Methoden die Nasenpyramide basal zum Gesicht hin noch zu breit, so wird der Knochen erneut durchtrennt und nach aussen verlagert.

Asymetrische Nase:
Heilung ist nicht voraussagbar, wodurch unterschiedliche Formveränderungen bei der Heilung der beiden Nasenhälften entstehen können. Unsymetrische Verhältnisse können entstehen z.B. bei Korrekturen von Schiefnasen, Sattelnasen, Nasenlochverkleinerung oder Nasenflügelverschmälerung, so dass ein erneuter kleiner Eingriff erforderlich wird, dabei wird durch hinzufügen von Eigenmaterial oder Resektion von überschüssigem Gewebe die Symetrie wieder hergestellt wird.

Endzustand:
Nach 6 Wochen ist das Ergebnis abschätzbar. Der Endzustand ist nach einem halben bis zu einem Jahr erreicht. Bis zu 3 Jahre nach der Operation können noch geringe Veränderungen auftreten.

Nasennachkorrektur ohne OP: Hyaluronsäureeinspritzung
Dellen und Unebenheiten der Nase nach Nasenkorrekturen können  durch Einspritzung von Hyaluronsäure ausgeglichen werden, sodass der entsprechende Nasenbezirk wieder gatt erscheint. Nachteilig dabei ist nur, dass die Hyaluronsäure im Laufe der Zeit abgebaut wird und entsprechend nachgespritzt werden muss, um das Ergebnis zu halten.

 

 

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