AGB & Info

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Allgemeine Geschäftsbedingungen & Info

 

1. Beratungsgespräch
Beratungsgespräche finden Dienstags und Donnerstags zwischen 8:30 und 13:00 Uhr und Mittwoch von 16:00 bis 20:00 Uhr nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter: 02234/ 20 16 77 in der Nasenklinik statt. Für ein Beratungsgespräch berechnen wir ein Gebühr in Höhe von 50,00€, welcher Ihnen dann gutgeschrieben wird. 

Alle Operationen werden stationär oder ambulant durchgeführt. Der durchschnittliche stationäre Aufenthalt beträgt ein bis zwei Tage. Die operativen Eingriffe können in Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung mit oder ohne Dämmerschlaf (Analgosedierung) durchgeführt werden. Stets ist ein Facharzt für Anästhesie begleitend während aller Eingriffe tätig.

2. Vor der Nasen Operation

Eine gründliche Diagnostik vor jeder Nasenoperation wird regelmäßig durchgeführt in Form von: Nasenendoskopie, Nasendurchgängigkeitsprüfungen, Geruchs- und Geschmacksprüfung, Allergietestung, Ultraschalluntersuchung der Nasennebenhöhlen, Röntgen der Nasenebenhöhlen (CT, MRT, Rö. NNH o. m und o. f), Blutuntersuchungen (insbesondere Gerinnungsstatus) und EKG.

3. Die Operation
Alle Patienten werden nur von Prof. Dr. Lenz oder Frau Dr. Andrea Sicklinger persönlich operiert. Vor jeder Operationen ist unbedingt ein Beratungsgespräch mit einer ausführlichen Aufklärung bezüglich des operativen Vorgehens, der Nebenwirkungen, Risiken und Komplikationen erforderlich. Zwischen Beratungsgespräch mit Aufklärung und Operation sollten mindestens 7 Tage liegen, damit dem Patienten ausreichend Zeit verbleibt, um über den Eingriff nachdenken zu können. Gegebenenfalls kann auch ein zweites Beratungsgespräch vor der Operation ausgemacht werden.

4. Die Risiken
Die Risiken sind minimal für den langjährig erfahrenen Nasenchirurgen. Es bestehen immer einige kleine Risiken wie bei jeder chirurgischen Intervention. Die Risiken sollten jedoch vor der Operation mit ihrer Nasenchirurgin bzw. Nasenchirurg besprochen werden. Viele Tausende von Nasen werden jährlich weltweit operiert.

5. Verhalten vor und nach der Nasen Operation
14 Tage vor und 14 Tage nach der Operation sollte das Rauchen und der Genuss von Alkohol weitgehend eingestellt werden, da Nikotin und Alkohol die Wundheilung beeinträchtigen können. 14 Tage vor der Operation z. B. sollten ferner Medikamente, die das Blut verflüssigen weitgehend reduziert werden, wie beispielsweise das Einnehmen von Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder sonstigen blutverdünnungswirksamen Medikamenten. Auch konzentrierte Einnahmen von Vitamin-E-Präparaten sollten vermieden werden, damit es nach der Operation trotz sorgfältiger Blutstillung nicht zu weiteren Blutungen kommt.

Ca. 6 Stunden vor der Operation sollten Sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen, klare Flüssigkeit ohne Kohlensäure z. B. Tee, Wasser können noch 4 Stunden vor der geplanten Operation in Maßen eingenommen werden. Nach der Operation sollte reichlich Flüssigkeit zu sich genommen werden. Am Operationstag sollte auf jeden Fall auf den Genuss von Alkohol und Nikotin verzichtet werden.

Eiswasserkühlung des Gesichtes und Ruhen und Schlafen in 45° Lage am OP- Tag und zwei Tage danach, sind unbedingt erforderlich bei äußeren Eingriffen an der Nase und den Augen, um Blutungen und Schwellungen zu reduzieren.

Intraoperativ und postoperativ werden, je nach Ausmaß der Eingriffe, Antibiotika, abschwellende Medikamente und bei Bedarf schmerzlindernde Medikamente gegeben.

Vor der Nasen Operation erfolgt stets eine rechtzeitige, ausführliche und individuelle, persönliche Beratung mit dem Patienten über die erforderlichen Eingriffe. Genauestens wird darüber aufgeklärt, welche Nebenwirkungen und Komplikationen auftreten können. Immer treten auf: Schwellungen, Blutungen und Gefühllosigkeit der Nase mehr oder minder stark, die sich in der Regel vollständig zurück bilden. Über weitere mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen, die in einem fachspezifischen Aufklärungsbogen aufgelistet sind, wird ausführlich gesprochen. Dieser Bogen wird dem Patienten mitgegeben.

Die Art der Narkose, ob Vollnarkose oder örtliche Betäubung mit schmerzlindernden und beruhigenden Medikamenten (Analgosedierungsnarkose)wird mit dem Patienten besprochen.

Bei den äußerlichen Nasenkorrekturen werden insbesondere die Wünsche und Vorstellungen des Patienten über die äußere Form seiner Nase besprochen, wobei die Nasenchirurgin bzw. der Nasenchirurg dem Patienten beratend zur Seite steht, indem er auf die plastisch ästhetischen Möglichkeiten der Formveränderung eingeht. Sofort werden Computersimulationen der Nase durchgeführt, sodass der Patient sich eine Vorstellung von seiner zukünftigen Nase machen kann.

Zusätzlich werden die Standardfotos der Nase angefertigt, auf denen der Nasenchirurg die passende Nase für das jeweilige Gesicht (inkl. verschiedener Formvarianten) einzeichnet. Der Patient erhält Leerkopien, in die er seine Vorstellung von seiner neuen Nase einzeichnen kann.

Bei allen äußerlichen Veränderungen der Nase wird automatisch auf die notwendigen inneren operativen Eingriffe der Nase aufgeklärt. Eine ausreichende Belüftung der Nase ist unbedingt erforderlich. Diese wird immer aufrecht erhalten oder verbessert.

Blutverdünnende Medikamente wie z. B. Aspirin oder Marcumar sollten 14 Tage vor der Nasen Operation abgesetzt werden. Rauchen, Alkoholgenuss und konzentrierte Einnahmen von Vitamin E sollten 14 Tage vor der Operation reduziert bzw. ganz unterlassen werden.

Am OP Tag ist jegliche Nahrungsaufnahme zu vermeiden. Der Patient muss nüchtern erscheinen. Er kann jedoch ein Glas Wasser ohne Kohlensäure trinken, jedoch keinen Kaffee oder Tee. Sollte ein erhöhter Blutdruck bestehen, so kann am OP-Tag morgens die entsprechende Tablette wie gewohnt eingenommen werden.

Alle Unterlagen wie Röntgenbilder, Fotos, Blutwerte, verschriebene Tabletten sind mitzubringen, auch der unterschriebene Aufklärungsbogen, besonders der Quikwert kurz vor der Operation ist bei Marcumarpatienten entscheidend. Sollte ein erhöhter Blutdruck bestehen, so kann am OP Tag morgens die entsprechende Tablette mit einem Schluck Wasser wie gewohnt eingenommen werden.

6. Verhalten nach der Nasen Operation

Nach der Operation sollten 1-2 Tage zur postoperativen Überwachung in der Klinik verbracht werden, um sehr seltene, aber beobachtungspflichtige Probleme durch die Operation oder die Narkose (z. B. Nachblutungen Medikamenten-Unverträglichkeiten, Narkosenachwirkungen, Abgleiten von Nasentamponaden in den Rachen, Nachblutungen nach Ziehen der Tamponaden) sicher beherrschen zu können. Die Eingriffe können je nach Ausmaß der Operation auch ambulant oder nur 1 Tag stationär durchgeführt werden. Nach äußerlichen Eingriffen der Nase, der Augen und des übrigen Gesichtes sollten eine intensive Sonnenbestrahlung, Solarium und Saunabesuche, maximal bis zu einem halben Jahr vermieden werden wegen möglichen Entzündungsreaktionen, Bindegewebswucherungen und Pigmentstörungen der Haut im Operationsgebiet. Der übrige Körper kann der Sonne ruhig ausgesetzt werden. Das Gesicht kann durch entsprechende Anwendung von Sonnenschutzcreme mit erhöhtem Lichtschutzfaktor (30 oder mehr) oder Abdeckung des Gesichtes durch sonstige Schutzmaßnahmen geschont werden. Abstützen der Brille ist durch frame-ups möglich.

Eine Lymphdrainage kann im Bereich der Nase und des Gesichtes bei äußerlichen Eingriffen der Nase unterstützend ab dem 10 postoperativen Tag durchgeführt werden, damit das Gewebe schneller abschwillt.

Nach der Operation erhalten Sie eine persönliche Rundumbetreuung durch Ihre Nasenchirugin Dr. Sicklinger bzw. Ihren Nasenchirugen Prof. Dr. Lenz, von denen Sie operiert worden sind, da nur diese wissen, welche einzelnen operativen Schritte bei Ihnen durchgeführt wurden und wie diese nachzubehandeln sind. Jede Nase bedarf einer individuellen Nachbehandlung. Um ein erfolgreiches Endergebnis zu erzielen, sollte der Patient zusammen mit seinen Nasenchirugen gut mitmachen. Vertrauen und gute Zusammenarbeit sind Voraussetzung für die Erzielung eines guten Endresultates Ihrer Nase.

Intraoperativ Bereits während der Nasen Operation werden in der Regel Antibiotika und abschwellende Medikamente appliziert. Die Antibiotika nimmt der Patient mindestens solange, wie die Tamponade liegt. In der Regel werden die Antibiotika eine Woche lang gegeben, nicht länger wegen möglicher Allergien. Gleichzeitig werden abschwellenden Medikamente (z.B Voltaren, Traumanase, Wobenzym, Bromelain) für 2- 3 Wochen gegeben.

7. Sofort nach der Nasenoperation

Am Ende der Operation ist die Nase mit sterilen, Infektionen vorzubeugen und Blutungen unmittelbar nach der Operation zu vermeiden. Eine weitere Stabilisierung der Nase erfolgt von außen durch die Auflage eines Gipses. Silikonschienen zur Stabilisierung der Nasenscheidewand werden je nach Notwendigkeit eingebracht. Sie verhindern auch die Verwachsung der Nasenmuscheln mit dem Septum. 

Ab sofort werden die üblichen Nasentamponaden nicht mehr verwendet. Die Nase wird nicht mehr vollständig ausgestopft. Stattdessen werden Silikonschienen entlang der Nasenscheidewand und feine Salbenstreifen zur Abheilung der inneren Nasenschnitte verwendet.

Nasentamponaden: Ab sofort werden die üblichen Nasentamponaden nicht mehr verwendet. Die Nase wird nicht mehr vollständig ausgestopft. Stattdessen werden Silikonschienen entlang der Nasenscheidewand und feine Salbenstreifen zur Abheilung der inneren Nasenschnitte verwendet.

Die Silikonschienen werden zu beiden Seiten der Nasenscheidewand angebracht, um die Begradigung des operierten Septums zu stabilisieren, Verwachsungen zwischen Nasenscheidewand und den Nasenmuscheln zu vermeiden und damit keine Naseneingangsstenosen entstehen und beim Ziehen der Salbenstreifen keine Schmerzen zu ertragen sind. Diese Schienen werden in der Regel am 8. Tag nach der Operation gezogen.

Salbenstreifen: Stets werden 2-3 Salbenstreifen in das Innere der Nase eingefügt, damit die Schnitte, die wir im Innern der Nase durchführen, einwandfrei abheilen. Diese Salbenstreifen werden bereits am ersten Tag nach der Operation schmerzfrei entfernt, zumal die Silikonschienen beiderseits des Septums Schmerzen beim Ziehen der Salbenstreifen verhindern. Starke Blutungen nach Ziehen der Salbenstreifen treten nicht auf.

Verhalten nach Ziehen der Salbenstreifen: Körperliche Belastungen und heißes Duschen für ca. 1 Woche meiden. Lauwarmes Duschen ist bereits 1-2 Tage nach der Op möglich, auch Haare wachsen mit lauwarmem Wasser. Drei Nächte nach der Operation mit erhöhtem Kopf schlafen. Sonnenbestrahlung nach den ersten Wochen nach Op meiden.

Schwellungen sofort und später Unmittelbar nach OP treten Schwellungen der Nase und des umgebenden Gewebes auf. Diese werden durch Eiskompressen und Lagerung erheblich reduziert.

Lagerung: Sofort nach der Operation wird der Patient halb sitzend gelagert um den Blutandrang zum Kopf hin zu reduzieren. Schlafen mit erhöhtem Oberkörper sollte 3-4 Tage erfolgen. Dadurch werden gleichzeitig die Schwellungen gemindert.

Kühlung: Sofort nach der Operation werden Eiskompressen seitlich der Nase über Wange und Augen aufgelegt, um die Schwellungen und die Blutungen diffus in das Gewebe zu reduzieren. Pro Stunde wird die Kühlung jeweils um 10 Minuten unterbrochen. Die Kühlung sollte 3 -4 Tage nach der Operation fortgesetzt werden.

Flüssigkeit: Sofort nach der Operation sollte der Patient reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen, (Hagebuttentee, stilles Wasser), damit die Kreislauffunktion unterstützt wird. Koffeinhaltige Getränke sollten während der ersten Tage nach OP vermieden werden.

Tamponaden, Schienen Am ersten postoperativen Tag wird in der Regel die Tamponade gezogen. Silikonschienen zur Stabilisierung des Septums werden nach 10 Tagen entfernt.

Medikamente: Antibiotika, abschwellende Medikamente Am ersten postoperativen Tag werden Antibiotika und abschwellende Medikamente in Form von Tabletten jeweils 3mal täglich appliziert. Die Antibiotikagabe erfolgt in der Regel über 5 Tage. Die abschwellenden Medikamente (Voltaren,Bromelain oder Wobenzym) werden in Abhängigkeit von dem Ausmaß der Schwellung 3-4 Wochen gegeben.

Pflege der Nase innen, Absaugen Am ersten Tag nach der Nasen Operation nach Ziehen der Tamponade ist täglich mehrfach die Nase mit Bepanthensalbe zu versorgen. Dadurch werden Blutkrusten aufgeweicht. Die Nase wird abgesaugt durch ihre Nasenchirugin bzw. ihren Nasenchirugen. Bei starker Krustenbildung sind Emsersolespülungen der Nase ab dem 8 Tag nach OP erlaubt.

Gipswechsel: Am sechsten postoperativen Tag wird der Gips entfernt. Dieser Gips wird dann noch eine Woche nachts benutzt, bis die Nase sich stabilisiert hat. In seltenen Fällen wird ein weiterer Gips für 2 Tage angelegt, falls die Nase noch relativ mobil ist. Dieser wird dann am achten postoperativen Tag entfernt und dann entsprechend nur nachts verwendet über eine weitere Woche. Bis dahin hat sich die Nase bereits verfestigt. Bei Nasennachkorrekturen der äußerlichen Nase ist ein weiterer Gips über einige Tage erforderlich, da die Stabilisierung der Nasenpyramide einen längeren Zeitraum erforderlich macht als bei Erstoperationen der Nase.

Fädenentfernung: Teilfäden werden bei Nasenlochverkleinerung bereits am 5. Tag post OP entfernt. Alle weiteren Fäden grundsätzlich am 7-8 Tag. Die Transfixionsnähte jedoch werden erst nach 1-2 Monaten entfernt, da durch diese die Nasenspitze mit in Position gehalten wird und ein zu starkes Absinken der Nase vermieden wird.

Schnäuzen der Nase, Spülungen Ab dem sechsten bzw. achten Tag nach OP ist leichtes Schnäuzen der Nase erlaubt. Bei starker Krustenbildung kann die Nase mit Emsersolelösungen gespült werden. Weiterhin ist die Nase feucht zuhalten durch Applikation von Nasensalbe (Bepanthen), solange, bis alle Wunden in der Nase vollständig verheilt sind. Das ist besonders der Fall, wenn Eingriffe an den Nasenmuscheln, der Siebbeine und der Stirnhöhlen durchgeführt wurden.

Blututngen: Unmittelbar nach OP werden durch die Eiskompressen und Lagerung (45 Grad) die Blutungen erheblich reduziert. Trotzdem entstehen in der Regel leichte Einblutungen in Ober- und Unterlider bzw. Wangen. Diese diffusen Einblutungen in das Gewebe bilden sich erst langsam zurück nach 2-3 Wochen. Dieser Vorgang kann beschleunigt werden durch Gabe von Heparinsalbe (Parin).

Gipsabnahme: Nach Gipsabnahme ist die Nase bereits etwas abgeschwollen. In der Regel sind die Schwellungen spätestens nach sechs Wochen zurück gegangen. Restschwellungen besonders im Bereich der Nasenspitze und supra-Tip Region dauern länger an. Umschriebene Schwellungen können in seltenen Fällen bis zu 1-2 Jahre nach der Nasenkorrektur bestehen und verschwinden erst dann. Sehr hartnäckige, sehr lang andauernde Schwellungen, besonders im supraTipbereich können durch interdermale Applikationen von Cortison mit anschließender Schrumpfung des Gewebes beseitigt werden. Eine weitere Möglichkeit die Schwellung zu reduzieren ist die Lymphdrainage der Nase und des Gesichtes, diese sollte frühestens am 10 Tag nach OP beginnen. Einige wenige Lymphdrainagen können eine beachtliche Reduzierung erwirken.

Tapen: Unmittelbar nach Gipsabnahme wird der Weichteilmantel (Haut, Muskulatur und Knochenhaut) als Compound an das neue kleinere Nasenskelett angepasst, die Nasenspitze in Position gehalten und in die gewünschte Form getapt. Der Weichteilmantel der Nase wird dem neuen Nasenskelett nach Entfernung des Gipses durch Pflastern der Nase (Tapen) angepasst.

Wichtig: Schmalhaltepflaster, Hochhaltepflaster, Supratippflaster. Wir unterscheiden das Hochhaltepflaster, das Schmalhaltepflaster und das supratippflaster. Dieses Tapen der Nase nach Gipsabnahme ist entscheidend für ein erfolgreiches Endergebnis, da auf Grund der Verkleinerung der Nase ein überschüssiger Hautmantel vorhanden ist. Dieser muss in der gewünschten Form gehalten werden bis er geschrumpft und verwachsen ist. Das Tapen der Nase sollte in der Regel 2 bzw. 3 Wochen nach der Operation Tag und Nacht erfolgen. Danach je nach Befund nur noch nachts. 

8. Unsere Empfehlung

Brilletragen

Schmerzen beim Tragen der Brille treten selten auf. Kontaktlinsen sind möglich. Brillenstützen können an den Unterrand der Brille angebracht werden, sodass die Brille auf den Wangen abgestützt wird und die Last vom Nasenrücken genommen wird. Eine leichtere Brille ist ebenfalls zu empfehlen. Auch können die Brillenbügel umwickelt werden, sodass die Last der Brille nicht in voller Stärke auf dem Nasenrücken ruht. Bei unserer OP-Technik ist das Tragen der normalen Brille nach 1-2 Wochen möglich, ohne das plastisch ästhetische Ergebnis zu gefährden.

Passfoto In der Regel sollte dies erneuert werden, sowohl im Personalausweis als auch im Reisepass, da es sonst beim Verreisen Schwierigkeiten entstehen könnten.

Sonnenbestrahlung, Sonnenstudio, Sauna, Schwimmbad

Intensive Sonnenbestrahlung, Sonnenbank und Sauna sollten bis zu einem halben Jahr nach der ästhetischplastischen Nasenkorrektur weitgehend vermieden werden. Setzt man sich trotzdem der Sonne aus, so empfiehlt es sich, die Nase mit einem hohen Lichtschutzfaktor (30-50) einzucremen oder die Nase durch eine Aluminiumfolie bzw. Metallkappe, die an der Brille befestigt werden kann, zu schützen. Grundsätzlich sollten starke Strahlungen und Hitze während der ersten Monate vermieden werden, weil dadurch Schwellungen verstärkt werden und der Heilungsvorgang der Nase gestört werden kann. Grundsätzlich können nach 6 Wochen Sonnenbestrahlung, Sonnenstudio und Sauna ausgeführt werden; wenn Schwellungen auftreten sollten, muss die Sonnenbestrahlung bzw. der Saunabesuch abgebrochen werden und die Nase gekühlt werden. Der Besuch von Schwimmbädern und Sauna ist einzuschränken oder sollte zunächst vermieden werden, da gerade hier resistente Keime auftreten können und sich Ihre Nase entzünden könnte. Zumindest ist Tauchen unter Wasser zu vermeiden.

Sport: Nach 3- 4 Wochen sind leichte sportliche Aktivitäten möglich. Dabei ist entscheidend, dass die sportlichen Übungen langsam angefangen werden. Treten Schwellungen dabei auf ,dann sollten sofort die sportlichen Aktivitäten eingestellt und die Nase gekühlt werden. Stärkere spotrtliche Belastungen sollten erst nach ca. 2 Monaten erfolgen. Auch hier gilt bei Auftreten von Schwellungen die sportlichen Aktivitäten zu mindern und die Nase zu kühlen. Handball, Fussball und Schulsport können ebenfalls nach 2 Monaten erfolgen. Sollte durch Schlag auf die Nase sich diese verbiegen, so kann diese mühelos aufgerichtet werden.

Duschen und Haare waschen Es empfiehlt sich, während der ersten Tage nach OP die Haare nicht zu waschen, weil es zu Nachblutungen kommen könnte. Duschen ab dem Hals ist mit lauwarmen Wasser bereits am ersten bis zweiten Tag nach der Operation möglich, wobei körperliche Anstrengungen (Bücken) vermieden werden sollten. Auf keinen Fall darf heiß geduscht werden, da ansonsten Schwellungen und Blutungen durch die Hitze auftreten können. Das Gesicht kann mit einem Waschlappen abgewaschen werden. Ferner ist zu beachten, das kein Wasser hinter den Gips läuft, der sich sonst ablöst.

Schminke und Hautpflege: Die gewohnte Hautpflege kann bereits nach Abnahme des Gipses sorgenfrei durchgeführt werden. Auch können die Nase und das übrige Gesicht geschminkt werden, auch bei liegenden Nähten, da die Wunden verschlossen sind.

Rauchen und Alkoholgenuss: Rauchen und Alkohol sind 14 Tage nach der OP zu meiden. Da anderenfalls Heilungsstörungen auftreten können.

Große Menschenansammlungen Meiden Sie diese einige Wochen nach der Operation, damit sich die Nase nicht entzündet. Nach der Operation ist die Nase während der ersten Woche infektionsgefährdet; das heißt, dass Infektionen leicht entstehen können, wegen möglicher Ansteckungsgefahr, da die Wunden im Bereich der inneren Nase noch nicht vollständig abgeheilt sind.

Für Weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Eine Lymphdrainage kann im Bereich der Nase und des Gesichtes bei äußerlichen Eingriffen der Nase unterstützend ab dem 10 postoperativen Tag durchgeführt werden, damit das Gewebe schneller abschwillt. 

 

9. Haftungsausschluss
Für Schäden an Eigentum und Gesundheit bei der Anfahrt, der Rückreise, sowie bei etwaigen Verlusten von Wertgegenständen, übernehmen wir keine Haftung. Wer sich in Therapie befindet, sollte rechtzeitig mit seinem Therapeuten klären, ob eine OP möglich ist. Änderungen des Vertrages, insbesondere die Vereinbarungen zusätzlicher Leistungen etc. bedürfen zu ihrer Wirksamkeit ausschließlich der Schriftform.

10. Honorar
Die Kosten werden nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und entsprechenden Voruntersuchungen hier in der Nasenklinik vor der Operation festgelegt.

Vor der Operation bitten wir um eine Einzahlung in Höhe von 1.000€ im Bar oder auf unsere Konto. 

Haben Sie bitte Verständnis, dass wir für all unsere Leistungen ausschließlich Vorkasse, Barzahlung vor Ort oder zumindest. eine Deckungszusage von z. B. dem zuständigen Versicherung akzeptieren.

11. Ausfallhonorar
Beachten Sie bitte, dass wir unsere Termine immer im voraus planen. Jeder Termin ist ein Exklusivtermin, für welchen wir uns nur für Sie Zeit einplanen und eine Anästhesistin bestellen. Falls Sie weder absagen, noch zum vereinbarten Termin erscheinen, behalten wir die Einzahlung als Aufwandsentschädigung. Dieser Betrag in Höhe von 1.000€ wird Ihnen dann in Rechnung gestellt. Die jeweilige Vergütung aus dem Dienstvertrag § 611 BGB ist auch dann geschuldet, wenn der vereinbarte und nicht wahrgenommene Termin (Annahmeverzug, gemäß § 615 BGB) nicht spätestens 72 Stunden zuvor vom Dienstleistungsnachfrager nachweislich abgesagt wird. Hierbei berufen wir uns auf die § 611, 612 bzw. 615 BGB sowie Anspruch aus “culpa in contrahendo” gem. § 311 Abs. 2 BGB.

12. Gerichtsstand
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Änderungen des Vertrages, insbesondere die Vereinbarungen zusätzlicher Leistungen usw. bedürfen zu ihrer Wirksamkeit ausschließlich der Schriftform. Gerichtsstand ist Köln.